Gestern um 17:30 Uhr startete die 4. Sitzung der BV I und ich wollte euch eigentlich mal viele interessante und wichtige Dinge berichten. Eigentlich.

Aber im Großen und Ganzen lässt es sich wie folgt zusammenfassen:
Ein Bürgerx beschwerte sich, dass ein Wald ein Wald sein darf. Also dass für einen gesunden Wald wichtige Laubhaufen, umgefallene Bäume u.ä. nicht weggeräumt wurden, sondern bewusst dort belassen wurden. Dass Sträucher & Co beschnitten wurden. Und so weiter. Und das ganze in einem Tonfall, der Übelkeit verursachte. Aber die Sache an sich hat uns sehr erheitert, wenn es sonst keine Probleme gibt kann es so weitergehen

Dann die üblichen Probleme mit Falschparkern, kaputten Straßen, Müll etc., alles wichtige Dinge, aber nicht sonderlich berichtenswert.

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Liebe PARTEI Freundinnen und Freunde,

an einem Sonntag im September 2021 (vermutlich der 26.09.2021) veranstalten wir für Euch eine lustige Bundestagswahl.

Zu diesem Anlass wollen wir in zwei Wahlkreisen unsere machthungrigsten Die PARTEI Soldatinnen und Soldaten im Wahlkampf verheizen. Wenn auch Du nach Geld, Sex und Macht strebst und für einen Wahlkreis antreten und für die Zulassung 200 Unterstützerunterschriften sammeln möchtest, dann solltest Du am 12.04.2021 bei unserer Aufstellungsversammlung dabei sein!
Außerdem möchten wir unseren Vorstand wählen.

Zur Versammlung laden wir Dich hiermit ein.

Wann: 12.04.2021 um 18 Uhr
Wo: Wirtshaus zur heimlichen Liebe, Baldeney 33, 45134 Essen

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Über 60 Leute beteiligten heute sich an der Kundgebung (trotz schlechtem Wetters) zum Erhalt der Villa Ruhnau. Der Investor, der das vordere Grundstück inklusive dem Gebäude gekauft hat, plant dort Luxusbebaung. Das hintere Grundstück, aktuell im Besitz der Stadt Essen soll dem Investor zugeschanzt werden, ohne ein öffentliches Bieterverfahren.

Während bewegt einige Reden gehalten wurden, befanden sich im Gebäude und davor ” junge Männer”, (die WAZ spricht von Wachschutz) die Lebensgefährtin von Ruhnau. Den Mietern wurde anscheinend bei Beteiligung des Proteste mit Kündigung gedroht unglaublich! – Schwarz-Grüne Gestaltungs – QUALition in Essen.

Auftakt Ausschusssitzung im Ausschuss Schule, Bildung und Wissenschaft des Essener Rates. Einige wenige schlechtgelaunte Abgeordnete (Anm. d. Red.: darunter auch Die PARTEI-Vertreterin Nicole Lukat mit ausgezeichneter Laune) versammeln sich im Ratssaal.

Obendrüber auf der Zuschauertribüne noch deutlich schlechter gelaunte Vertreter (Anm. d. Red.: darunter auch der stellvertretende Die PARTEI-Vertreter und Autor dieses Textes mit… Laune). Obwohl der Ratssaal nicht ausgelastet ist, müssen die nämlich die Sitzung auf stadionähnlicher Bestuhlung verbringen. Die nächsten 240 Minuten sollen nicht nur für den Rücken des tapferen Vertreters ein Trauerspiel werden.

Neben unsachlichen Einwürfen der AfD und den interessierten Beiträgen des sachkundigen Bürgers Jansen der Linkspartei, darf man auch das Spektakel bewundern, dass drei Parteien denselben Antrag einreichen und sich dafür jeweils selbst auf die Schulter klopfen. Während die Linke und die sPD sich gegenseitig unterstützen, an Schulen mehr multiprofessionelle Teams einzusetzen legt die cDU/Grünen Fraktion gerade noch rechtzeitig ihr Veto ein, um Schlimmeres zu verhindern.

Bei der kurz darauffolgenden Abstimmung schafft es, die CDU/Grünen-Fraktion unter großem Beifall und gegen unmenschlichen Widerstand, den Antrag durchzuwinken, mehr multiprofessionelle Teams an Schulen einzusetzen.

Was.für.ein.Sieg. Was für ein Tag in der Geschichte dieser großartigen Stadt.

Und damit gebe ich wieder ab ins Studio, ausgelaugt und voll des (körperlichen und geistigen) Schmerzes:

Ihr Falk Lindemann
 

Unsere Quaotenmigrantin Shekoofeh Peyvandi ist ab sofort auch Mitglied der Steuerungsgruppe “Fair Trade” der Stadt Essen. Hier mit högschter Konzentration aufgrund des “Corona Gedönse” in der 1ten Sitzung beim goto meeting.
Themen in der 1ten Sitzung waren ua. das Lieferkettengesetz, Faire Metropole Ruhr und der Wettbewerb Fairer Handel. 

Am 19.02.2021 traf sich die BV VI mal wieder zum gemütlichen Zusammensitzen im Essener Ratssaal. So gemütlich wurde es aber gar nicht! Die BürgX hatten sich ebenfalls im Ratssaal zusammengefunden und hatten viele Fragen und einige Kritikpunkte. Fand ich gut.

Viele der Anwesenden hatten ein paar… ähm sagen wir… nett gemeinte Anmerkungen zu dem Bebauungsplan „Im Natt“ (Entensmiley). Es wurde zum Beispiel bemängelt, dass die Kanalisation für eine Bebauung wie geplant (4-stöckig mit ca. 74 Wohneinheiten, wenn ich mich richtig entsinne), gar nicht ausgelegt ist. Es wurde die Sorge geäußert, dass Oberflächenwasser nicht abfließen könne und die Anwohner:innen, die am etwas tiefer gelegenen Teil des Natts wohnen in ihren Gärten alsbald ein Feuchtbiotop vorfinden würden. Ich, als Befürworterin moderner Turbopolitik, dachte mir dann: „Hömma, warum denn nich?“ Denn diese Art von Lebensraum eignet sich ganz hervorragend für amphibische Lebensformen wie Kröten, Frösche und Molche. Wenn sich dank des nicht mehr abfließenden Oberflächenwassers dann also bedrohte heimische Amphibien wieder ansiedeln, können die Gärten zu Naturschutzgebieten umgewidmet werden und das Problem der unter Wasser stehenden Gärten wäre gelöst, sind dann ja Naturschutzgebiete. Nicht zu vergessen, dass auch diverse Entenvögel sich darüber freuten und die Straße “Im Natt” ihrem Namen entgültig gerecht würde.

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